Klara Beten

keine ubahn, treppe wieder hoch, u. regen, dann

die übliche, mechanisch arbeitende landschaft

ecke rosenthaler strasse, ihr neonschauer

nachts; die unterführung in plakaten/ tagnacht---tagnacht

als schnitt u. reste noch von echtem licht. u. kein mensch

blickt sich um; es findet überhaupt nichts statt.

 

dagegen wendet sich, verständlich, kein gedicht, kein bild

wird hier gemacht im widerspruch zu solchen ecken

mit leerstehendem leben/ dann ein gespräch u. nichts passiert;

kein grund für polaroid this time; ich schreibe ein paar zeilen auf

u. springe in den bus, d.h. ich springe nicht, ich steige ein;

als achsensatz; als fahrschlag ins gehölz ringsher

an eingesetztem wort; so kamen später letzten zeilen.

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