
| Mariana Codruţ | Thomas Steiner | |||
| ein zu großer hut | nichts neues, fürchte ich, denn | |||
| ich bin (schon) aufgewachsen | ||||
| solltest du verstehen, dass mir eines tages | mit sonderbarem wetter (alpen- | |||
| das leben ein zu großer hut | rand, da war es immer so) & groß | |||
| geworden ist, aber ich mich gemüht habe, | ||||
| ihn trotz aller gefahren zu tragen, | geworden, studiert & gearbeitet & krank | |||
| erhältst du vielleicht als gabe | geworden (& dieser & jenem beim | |||
| meinen rastlos pochenden kopf, | sterben zugeschaut) & warte jetzt, wie es | |||
| den du in deinen armen halten wirst, | weiter geht (im herbst immer | |||
| als trügest du ein lamm. | ||||
| regen), denke an fast erfrorene zehen | ||||
| & den halben hitzschlag im gleichen | ||||
| Aus dem Rumänischen von Julia Richter | jahr auf der schmetterlingswiese am | |||
| hang (wo jetzt nicht mehr | ||||
| gemäht wird). | ||||